Aus Solidarität mit dem tibetischen Volk hissen jedes Jahr am 10. März deutsche Städte, Gemeinden und Landkreise auf Rathäusern und öffentlichen Gebäuden die tibetische Flagge.

  • Sie bestärken damit das legitime Recht der Tibeter auf Selbstbestimmung.
  • Sie setzten sich für die Wahrung der Menschenrechte in Tibet ein.
  • Sie setzen sich für den Erhalt  der tibetischen Kultur, Religion und Identität ein.

Damit senden sie ein starkes Zeichen der Solidarität nach Tibet und ein wichtiges Signal an die deutsche Öffentlichkeit und Politik.

Die Tibet Initiative Deutschland ruft seit 1996 deutsche Städte, Gemeinden und Landkreise zu ihrer Kampagne „Flagge zeigen für Tibet“ auf.  Viele hundert Städte beteiligen sich mittlerweile.

Kampagnen-Aufruf 2017

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, sehr geehrter Herr Bürgermeister,

sehr geehrte Frau Landrätin, sehr geehrter Herr Landrat,

im vergangenen Jahr hat die chinesische Regierung begonnen in Tibet das weltweit größte tibetisch-buddhistische Lehrinstitut Larung Gar zu zerstören. Larung Gar ist Heimat für über 10.000 tibetische Nonnen, Mönche und Studierende aus aller Welt. Nun müssen sie gegen ihren Willen Larung Gar verlassen. Ihre Wohnhäuser werden von Bulldozern dem Erdboden gleichgemacht. Die Verzweiflung der Nonnen und Mönche angesichts dieser schwerwiegenden Verletzung ihrer Religionsfreiheit und Identität ist riesig.

Mit
unserer Kampagne „Flagge zeigen für Tibet“ wollen wir auch dieses Jahr am 10. März 2017 – internationaler Aktionstag für Tibet –  wieder ein starkes Zeichen für Tibet setzen: gegen Zerstörung, Vertreibung und Unterdrückung – für Menschenrechte, Selbstbestimmung und den Erhalt der tibetischen Kultur und Identität.
Machen Sie mit und melden Sie Ihre Stadt/Gemeinde/ Landkreis jetzt an:

Zum Anmeldeformular für Städte, Gemeinden und Landkreise

Seien Sie mit dabei, wenn am 10. März wieder viele hundert deutsche Städte vor ihren Rathäusern die tibetische Flagge hissen und so ihrer Solidarität mit den Tibetern in Tibet Ausdruck verleihen. In diesem Jahr freuen wir uns zudem ganz besonders darüber, dass die Wissenschaftsstadt Darmstadt mit Oberbürgermeister Jochen Partsch die Schirmherrschaft für unsere Kampagne übernommen hat.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung & Tashi Delek!

Ihr

Wolfgang Grader (Vorsitzender)

& das Team „Flagge zeigen für Tibet“

PS: Damit wir Sie in unsere Teilnehmerliste 2017 aufnehmen können, benötigen wir Ihre Anmeldung! Darum registrieren Sie sich jetzt: www.tibet-flagge.de/mitmachen-staedte-gemeinden-landkreise/

10. März – Aktionstag für Tibet
1949/50 wurde Tibet von China gewaltsam besetzt. Am 10. März 1959 erhob sich das tibetische Volk gegen die Besatzungsmacht. Tausende Tibeter versammelten sich vor der Sommerresidenz Norbulingka, um ihr Oberhaupt, den Dalai Lama, vor der Gefangennahme zu schützen.

Der Aufstand wurde blutig niedergeschlagen; mindestens 87.000 Tibeter kamen dabei ums Leben. Der Dalai Lama musste ins indische Exil fliehen. 150.000 der 6 Millionen Tibeterinnen und Tibetern leben heute im Exil. Im Gedenken an den Volksaufstand organisieren Tibeter und ihre Unterstützer jedes Jahr am 10. März weltweit Solidaritätsaktionen.

Die tibetische Flagge – Symbol für Selbstbestimmung
Die tibetische Flagge, in deren Zentrum zwei Schneelöwen vor einem schneebedeckten Berg stehen, über dem die Sonne aufgeht, ist das äußere Symbol des Rechts der Tibeter auf Selbstbestimmung.

Die Schneelöwen stehen für die Regierung, die die geistliche und weltliche Macht vereint.

Die aufgehende Sonne symbolisiert das immer wiederkehrende Leben und der überdimensionale rote und blaue Strahlenkranz die sechs alten Völker Tibets sowie die vom Himmel kommende Ordnung, die bewahrt und beschützt werden muss.

Aufgrund ihrer Symbolik ist die tibetische Flagge in Tibet selbst strengstens verboten. Ihr Besitz oder ihre öffentliche Zur-Schau-Stellung werden von der chinesischen Regierung hart bestraft.

Die Tibet Initiative Deutschland e.V.

• Die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) ist eine politische, überparteiliche und religiös ungebundene Organisation und wurde 1989 von Tibetern und Deutschen gegründet.

• Die TID setzt sich für das Selbstbestimmungsrecht des tibetischen Volkes in Tibet und die Einhaltung der Menschenrechte ein.

• Die Arbeit für Tibet wird bundesweit durch rund 2000 Mitglieder, 60 ehrenamtlich organisierte Regionalgruppen und Kontaktstellen sowie zahlreiche freiwillige Unterstützer getragen und von der Geschäftsstelle in Berlin koordiniert.

• Die TID macht durch politische Aktionen, Kampagnen, Öffentlichkeitsarbeit, Fachtagungen und Publikationen auf den Tibet-Konflikt aufmerksam mit dem Ziel, die Situation in Tibet zu verbessern.

• Die TID arbeitet eng mit Exil-Tibetern zusammen, ist national und international mit anderen Tibet-Unterstützergruppen vernetzt und hält Kontakt zur Politik und zur Regierung Tibets im Exil.

• Die TID ist gemeinnützig und finanziert ihre Arbeit überwiegend durch Mitgliedsbeiträge und Spenden.

Mehr Hintergrundinformationen zu Tibet und unserer politischen Arbeit:

www.tibet-initiative.de